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Pferdefütterung oder "Man ist was man isst"

Der Magen spielt in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) eine zentrale Rolle. Verschiedene Arten von Futtermittel und deren Qualität beeinflussen die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv als auch negativ.
Während meiner Ausbildung zum PferdePhysioTrainer und als Pferdebesitzer habe ich mir einiges an Wissen rund um das Thema Pferdefütterung angeeignet. Im Frühling 2019 habe ich zusätzlich die Ausbildung "Fütterungsexperte Pferd" bei Dr. Christina Fritz absolviert.
Immer wieder treffe ich auf Patienten, bei denen die Fütterung sicher nicht schlecht, aber auch nicht optimal auf das jeweilige Pferd abgestimmt ist. Auch hier gilt, jedes Tier ist ein Individuum und hat seine speziellen Bedürfnisse. Wenn das in der Fütterung nicht beachtet wird, wird jedes noch so gute Training und eine hervorragende Therapie nicht zum nachhaltigen Erfolg kommen. Ein Körper kann nur dann richtig funktionieren, wenn die benötigten Nährstoffe nicht nur gefüttert werden, sonder auch aufgespalten und aufgenommen werden können.
Pferde sind immer noch sehr ursprünglich mit ihrer Verdauung. Die ganzen "modernen" Stoffwechselerkrankungen sind allermeistens auf eine falsche, viel zu energiereiche und faserarme Fütterung zurückzuführen. Zudem sind Pferde sehr sensibel auf alle Schadstoffe, die in der Luft, im Wasser und im Futter vorhanden sind. Spritzmittel, Kunstdünger, Feinstaub, Pilzsporen, etc. werden aufgenommen und lagern sich im Körper ab, da dieser nichts damit anzustellen weiss. Auch hier ist es so, dass der Körper über lange Zeit damit irgendwie klarkommt. Schliesslich besitzt er seine Entgiftungsorgane die dafür zuständig sind. Oft sind diese aber im Laufe der Zeit überfordert. Wenn das "Fass" dann voll ist, überläuft es. Der Stoffwechsel entgleist, die Muskulatur arbeitet nicht mehr richtig, Sehnen, Bänder und Bindegewebe verkleben und sind nicht mehr elastisch und stabil genug, um den täglichen Herausforderungen stand zu halten.
Bis man eine wirkliche Belastung im Blutbild erkennen kann ist es schon viel zu spät!
Folgende "Frühmarker" können Ihnen anzeigen, dass mit dem Stoffwechsel Ihres Pferdes etwas nicht stimmt.

  • Es sieht zu dick aus, hat überall Polster oder scheint aufgeschwemmt
  • Es ist zu dünn oder hat mangelnden Appetit
  • Es bringt wenig Leistung oder baut schlecht Kondition auf
  • Es hat immer wieder oder durchgehend angelaufene Beine
  • Es hat Gallen an den Gelenken
  • Es hat Sehnen- oder Fesselträgerprobleme
  • Es hat allgemein Probleme mit dem Bewegungsapparat, läuft steif, manchmal taktunrein
  • Es hat immer mal wieder Kolikanzeichen
  • Es hat einen veränderten Kot wie wässrig, Kotwasser usw.
  • Es hat Hautprobleme wie Sommerekzem, Mauke, Pickel, Flecken, Schuppen, Warzen, Sarkoide, Neigung zu Pilzen, Überempfindlichkeit von Insekten, genereller Juckreiz usw.
  • Es neigt zu Hufrehe, Huflederhautentzündungen, Hufabszessen, Strahfäule, brüchigen und spröden Hufe
  • Es neigt zu Allergien
  • Es neigt zu Husten
  • Es spricht auf keine Therapie an
  • Es zeigt sonstige körperliche oder verhaltensauffällige Veränderungen an die nicht zugeordnet werden können

Bei einem oder mehreren dieser Symptome sollte unbedingt die Fütterung und Haltung überprüft und gegebenfalls angepasst werden.
Gerne helfe ich Ihnen weiter. Melden Sie sich per Email oder telefonisch auf 078 775 64 62 damit wir einen Beratungstermin vereinbaren können.



© Martina Bigler - vitale-tiere.ch
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