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Pferdefütterung oder "Man ist was man isst"

Der Magen spielt in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) eine zentrale Rolle. Verschiedene Arten von Futtermittel und deren Qualität beeinflussen die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv als auch negativ.
Im Laufe der Ausbildung zum PferdePhysioTrainer und als Pferdebesitzer habe ich mir einiges an Wissen rund um das Thema Pferdefütterung angeeignet. Immer wieder treffe ich auf Patienten, bei denen die Fütterung sicher nicht schlecht, aber auch nicht optimal auf das jeweilige Pferd abgestimmt ist. Auch hier gilt, jedes Tier ist ein Individuum und hat seine speziellen Bedürfnisse. Wenn das in der Fütterung nicht beachtet wird, wird jedes noch so gute Training und eine hervorragende Therapie nicht zum nachhaltigen Erfolg kommen. Ein Körper kann nur dann richtig funktionieren, wenn die benötigten Nährstoffe nicht nur gefüttert werden, sonder auch aufgespalten und aufgenommen werden können.
Meine Erfahrung zeigt, dass das Pferd noch immer sehr ursprünglich ist mit seiner Verdauung. Oft sind die gefütterten Produkte mit künstlichen Zusatzstoffen ergänzt und nicht sehr gut verwertbar für diese Tiere. Zudem sind Pferde sehr sensibel auf alle Schadstoffe, die in der Luft, im Wasser und im Futter vorhanden sind. Spritzmittel, Kunstdünger, Feinstaub, Pilzsporen, etc. werden aufgenommen und lagern sich im Körper ab, da dieser nichts damit anzustellen weiss. Auch hier ist es so, dass der Körper über lange Zeit damit irgendwie klarkommt. Schliesslich besitzt er seine Entgiftungsorgane die dafür zuständig sind. Oft sind diese aber im Laufe der Zeit überfordert. Wenn das "Fass" dann voll ist, überläuft es. Der Stoffwechsel entgleist, die Muskulatur arbeitet nicht mehr richtig, Sehnen, Bänder und Bindegewebe verkleben und sind nicht mehr elastisch und stabil genug, um den täglichen Herausforderungen stand zu halten.
Eine riesige Auswahl an Futtermittel und Ergänzungsfutter machen es dem Besitzer oder Stallbetreiber nicht immer einfach. Jedes ist noch moderner, noch gesünder und noch hübscher verpackt. Doch welches soll ich wählen? Vielleicht sollten wir, genauso wie bei unserer eigenen Ernährung, zurück zur Basis und herausfinden, was wir wirklich brauchen. Beim Pferd ist das Grundfutter grundsätzlich Heu oder Gras. Ursprünglich ist das Pferd ein Steppentier, das Steppengras ist sehr mager und eher trocken. Vergleichen wir das mit unseren Wiesen sehen wir schon einen vehementen Unterschied. Es gilt also,  dem Pferd vor allen Dingen gutes, wohlriechendes, möglichst staubfreies und unbelastetes Heu zur Verfügung zu stellen. Die Fresszeiten sollten möglichst lange sein, da der Pferdemagen auf kleine Portionen über den ganzen Tag verteilt ausgelegt ist. Da das Heu was wir erhalten meistens nicht mehr über genügend Vitalstoffe verfügt macht es Sinn, ein möglichst naturnahes und gut verfügbares Mineralfutter zuzufüttern. Wenn jetzt das Pferd auch wirklich Leistung erbringen muss kann zusätzliches Protein gefüttert werden. Auch hier gilt, weniger ist mehr. Nach wie vor ist Hafer das Getreide, welches die Verdauung des Pferdes am einfachsten verwerten kann. Wichtig zu wissen ist, dass der Dünndarm des Pferdes dafür zuständig ist. Gelingt es dem Dünndarm nicht, das Getreide in einer gewissen Zeit aufzuspalten wird es unverdaut oder teilweise verdaut in den Dickdarm weiter transportiert. Der Dickdarm hat keine Möglichkeit, dies weiter zu verwerten. So können schädliche Gase und Fehlgärungen entstehen. Alternativ zu Hafer gibt es mittlerweile auch andere gut verdauliche Produkte. Jetzt sollten wir noch den erwähnten Umweltbelastungen Rechnung tragen. Damit das Fass eben nicht überläuft sollten wir regelmässig dazu schauen, dass diese wieder aus dem Körper ausgeschafft werden und die körpereigene Entgiftung unterstützen.

  • gutes Grundfutter

  • genügend Wasser

  • ausreichende Vitalstoffabdeckung

  • Entgiftungsorgane regelmässig unterstützen

  • zusätzlicher Energielieferant wenn nötig

  • Ergänzungszusätze wenn nötig




© Martina Bigler - vitale-tiere.ch
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