Hundefütterung - vitale-tiere.ch

VITALE-TIERE.CH
Körpertherapie und Training für Tiere
Direkt zum Seiteninhalt
Hundefütterung oder "Man ist was man isst"

Der Magen spielt in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) eine zentrale Rolle. Verschiedene Arten von Futtermittel und deren Qualität beeinflussen die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv als auch negativ.
Seit Jahren halten wir Hunde und haben uns zum Thema Fütterung immer weiter informiert. Der Tod unserer Hündin Joya durch Krebs und die starken Hautprobleme unseres Schäfermischlings Damon liessen uns nachdenklich werden. Das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" und andere sehr informative Bücher haben den Ausschlag dazu gegeben, der Tierfuttermittelindustrie kritisch gegenüber zu stehen und unsere Hunde so natürlich wie möglich zu ernähren.
Auch bei der Hundefütterung gilt, jedes Tier ist ein Individuum und hat seine speziellen Bedürfnisse. Ein Körper kann nur dann richtig funktionieren, wenn die benötigten Nährstoffe nicht nur gefüttert werden, sonder auch aufgespalten und aufgenommen werden können.
Jede Tierart ist von Natur aus auf eine bestimmte Ernährungsweise ausgerichtet. Hunde sind, wie ihre Urahnen, auf die Ernährung mit Beutetieren (Pflanzenfressern) ausgerichtet. Somit sind sie vor allem auf die Verwertung von tierischem Protein und Fett spezialisiert.
Die Frischfütterung muss nicht mit Ernährungstabellen angegangen werden. Es reicht, wenn man die Grundlagen der Bedarfswerte kennt. Diese sind abgeleitet vom ehemaligen Beutetier unserer Haustiere. Deshalb macht es z.B. keinen Sinn, reines Fleischfutter ohne Knochen und Innereien zu verabreichen. Mit der Zeit würden Mangelerscheinungen auftreten. Im Verhältnis zum Beutetier sollten deshalb die essentiellen Nahrungsmittel wie Knochen, Innereien (Herz + Leber) und wenig Grünzeug (als Ballaststofflieferant) zusammen mit der Grundlage Fleisch verfüttert werden.
Das Ergebnis gesunder, artgerechter und frischer Ernährung spiegelt sich schnell in der Vitalität, Gesundheit und im wiedergefundenem Appetit Ihres Vierbeiners wieder.
Insbesondere bei kranken, alten oder immunschwachen Tieren sind rasch Erfolge sichtbar. Vielfach verschwinden auch vorhandene Allergien oder Fellprobleme in kurzer Zeit.
Möglichst natürlich heisst aber auch, die Herkunft der verwendeten Produkte etwas genauer zu betrachten. Es nützt dem Hund nichts, wenn er zwar Frischfleisch erhält, welches aber aus Zuchtstätten stammt, in denen kein Wert auf tierfreundliche Haltung gelegt wird und mit massenhaft Medikamenten garbeitet wird. Und genauso viel wertvoller ist Gemüse und Obst, welches möglichst regional und biologisch angebaut wird. Natürlich müssen Kompromisse eingegangen werden um das Budget nicht komplett zu sprengen, trotzdem sind wir auch hier in der Pflicht.

Mittlerweile gibt es sehr gute, futtermittel-unabhängige Beratungsstellen. Ich kann Ihnen die Firma "Buon Viando" sehr empfehlen: klicken
© Martina Bigler - vitale-tiere.ch
Zurück zum Seiteninhalt